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Natur Kultur und Wein 2020

Frei Wähler aktiv

Am Vormittag und frühen Nachmittag des Tages der Deutschen Einheit sah es gar nicht nach Feiertags- und Wanderwetter aus. Kühl, trüb und zeitweise kräftiger Regen verhießen nichts Gutes. Aber pünktlich um 14 Uhr riss es auf und bei herrlichstem Herbstwetter ging es los zur traditionellen Wanderung „Natur, Kultur und Wein“ der Freien Wähler Rauenberg. Trotz der schlechten Wetter-Vorzeichen fanden sich wieder um die 30 Teilnehmer ein, die sich nicht abhalten ließen und vom Vorsitzenden Stephan Hakala und den Experten für die Stationen der Wanderung, Franz Sieber, Dr. Dieter Wagner und Ludwig Schäffner, begrüßt wurden.
Wie alle Veranstaltungen in diesem Jahr, fand auch diese unter besonderen Bedingungen statt. Da die Freien Wähler aber im Vorfeld ein genaues Hygienekonzept zu Abstand, Maske und Desinfektionsmöglichkeiten, sowie Registrierung der Teilnehmer erarbeitet hatten und alles im Freien stattfand, stellte auch die Einhaltung der gängigen Corona-Regeln kein Problem dar.
Los ging es am oberen Eingang des Friedhofes von Malschenberg über den Kirchplatz hinauf in Richtung Letzenberg. Die erste Station war der Wasserhochbehälter III des Zweckverbandes Wasserversorgung Letzenberggruppe. Zu dieser Einrichtung, dem Wasserhochbehälter und seiner kürzlich abgeschlossenen Sanierung trug das Verbandsversammlungsmitglied Ludwig Schäffner interessante Daten und Fakten, z.B. woher das Wasser kommt, wieviel jährlich verbraucht wird und wie es verteilt wird, vor. Die Zuhörer haben nun ein besseres Bild davon, was alles passieren muss, bevor sie zu Hause den Wasserhahn öffnen und zuverlässig Wasser herauskommt.
Weiter ging die Wanderung zur Letzenbergkapelle, bei der Dr. Dieter Wagner über die Herkunft des Namens des Berges, die Geschichte und die Entstehungsgeschichte der Kapelle berichtete. Franz Sieber ergänzte mit Geschichten und Anekdoten über den Weinbau und die Natur ringsum. Die nächste Station war die Feldkapelle auf dem Weg vom Letzenberg hinüber zum Galgenberg. Diese wurde in früheren Zeiten als Station auf dem Pilgerweg zum Letzenberg genutzt.
Der Weg führte dann durch den Wald im Naturschutzgebiet Altenbachtal und Galgenberg. Zunächst konnte Franz Sieber den Wanderern die „wilde“ Mountainbikestrecke, die in letzter Zeit Gegenstand kontroverser Diskussionen ist, zeigen und es wurde deutlich, welche Schäden durch diese unzulässige „Nutzung“ bereits entstanden sind.
Der traditionelle Abschluss fand in diesem Jahr nicht in einer Gaststätte statt, sondern bei schönstem Sonnenschein bei der Grillhütte am Galgenberg. Hier wurde vom Verein eine kleine Auswahl an heimischen Weinen zur Verkostung gereicht und für den beim Wandern entstandenen Appetit ein Vesper. Dies konnte durch das Engagement der Helfer aus den Reihen des Vereines gelingen. Das Gelingen dieses schönen Tages zeigt, dass auch unter den besonderen Bedingungen dieses Jahres eine solche Veranstaltung erfolgreich durchgeführt werden kann. Den Helfern gilt auch deshalb der besondere Dank der Teilnehmer, des Vorstandes und des ganzen Vereins.

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